Press Room

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Auch bei Superstars macht das Immunsystem mal schlapp und warnt den Körper:
Achtung, mal langsamer machen! Auf seiner Promotour hat es Latino Enrique
Iglesias erwischt und er musste all seine Termine in Deutschland absagen.
Freundin.de hat trotzdem mit dem schönen Spanier sprechen können. Er hatte den
Telefonhörer in Helsinki am Ohr, wir in München: Ein Gespräch über seine neue
Single, seine Freundin Anna Kournikova, seine Vorlieben und wie romantisch er
wirklich ist.
Enrique, wie geht es Ihnen heute?
Ganz okay. Besser als gestern auf alle Fälle.
Sie scheinen ganze vier Jahre wie vom Erdboden verschluckt gewesen zu sein.
Was haben Sie denn in den in der Zeit gemacht?
Ich war im Studio und habe sehr viel Musik gemacht. Ich wollte mir für mein
neues Album genügend Zeit nehmen. Das wollte ich ganz bewusst so. Und ich wollte
nicht aus dem Studio kommen, bevor ich nicht hundert Prozent zufrieden bin. Klar
habe ich auch Urlaub und Pausen zwischendurch gemacht, aber ich habe die meiste
Zeit hart gearbeitet.
Warum haben Sie das Album "Insomniac" ("Schlafloser", seit Juni im Handel)
genannt?
Weil das meiste davon nachts entstanden ist. Es war eines dieser Alben, die in
ihrer Entstehung nicht viel Tageslicht mitbekommen haben. (lacht) Das ist zwar
irgendwie ironisch, da ich den Tag liebe - ich liebe die Sonne, ich liebe es zum
Strand zu gehen, ich liebe Wassersport - aber aus irgendeinem Grund inspiriert
mich die Nacht sehr viel mehr. Es ist diese besondere Stimmung in der Nacht.
Wie würden Sie "Insomniac" beschreiben?
Es ist definitiv facettenreicher als meine anderen Alben. Es ist rhythmischer
und die Songs sind launischer. Es sind Liebeslieder darauf, Dance-Titel - von
jedem etwas.
Ihre neuen Single "Tired of being sorry", die am 9. November in Deutschland
erscheint, hört sich schwer danach an, als ob Sie eine Frau sehr verletzt
haben...
Ah! Das ist einer der zwei Songs auf dem Album, den ich nicht selbst geschrieben
habe. Er ist aber einer meiner Lieblingstitel auf dem Album. Was ich daran mag,
ist, dass er dunkel und gegensätzlich ist. Dennoch ist der Refrain sehr
erhebend. Er ist melodisch und rhythmisch zugleich, das finde ich toll.
Aber was ist die Message des Songs?
Nun ja, ich musste dem Songschreiber versprechen es niemanden zu erzählen.
Echt? Aber Sie werden es mir erzählen, oder?
Nein, nein. Ich habe es ihm versprochen! Das war die Bedingungen, dass ich den
Song singen darf. Aber um ganz ehrlich zu sein - er hat es mir in Wirklichkeit
selbst noch nicht erzählt. Aber das wird er schon noch. (lacht)
Und dann erzählen Sie es mir!
Okay. (lacht)
In Ihrer aktuellen Single "Do you know" gibt es einen Ping-Pong-Sound.
Spielen Sie selbst gern Ping-Pong?
Ja, das tue ich. Es macht mir großen Spaß. Ich spiele es zwar nicht besonders
viel, also nicht jeden Tag oder so, aber ich spiele Ping-Pong mehr als Tennis.
Einige Ihrer Songs sind sehr romantisch. Wer erinnert sich nicht an "Hero"?
Sind Sie ein sehr romantischer Typ?
Hmm, nein, eigentlich bin ich ganz normal. Durchschnittlich würde ich sagen. Ich
meine, ich mag es unkompliziert. Ich gehe gerne schön Essen oder ins Kino. Es
kommt mehr darauf an mit wem du bist und nicht was du machst oder wo du bist.
Da wir schon von Romantik sprechen: Wie stehen die Dinge mit Anna?
Alles ist gut, alles läuft recht gut. Wenn ich auf Reisen bin, sehen wir uns nur
leider nicht so viel.
Wir müssen uns also keine Sorgen machen? Entgegen allen Trennungsgerüchten?
Nein, nein, es ist alles in bester Ordnung. Ich bin mir aber nicht sicher, ob
Sie sich wirklich Sorgen machen... (lacht).
Ihre Freundin ist eine sehr schöne Frau. Wie wichtig ist Ihnen Ihr eigenes
Aussehen?
Wenn ich nicht im Fernsehen auftreten würde, wäre es mir wahrscheinlich völlig
egal. Ich meine damit, dass es kein großes Ding für mich ist.
Aber vor ein paar Jahren haben Sie Ihren Leberfleck im Gesicht entfernen
lassen. Was würden Sie noch ändern, wenn Sie könnten?
Nichts eigentlich. Hmm, oder doch? Ich habe total dünne Waden, die könnten schon
ein bisschen muskulöser sein. Ich wollte früher immer Fußballer werden. Aber
leider habe ich "Chickenlegs" ("Hühnerbeine"). Aber nein, ich wollte auch immer
Musiker werden.
Was würden Sie sagen, ist Ihr attraktivstes Körperteil?
Meine Füße. Speziell die Fußsohlen.
Und was ist das Schönste an Frauen?
Körperlich mag ich Beine an Frauen am meisten. Ich bin ein Beine und
Hintern-Typ. Aber ich mag es nicht, wenn Frauen zu dünn sind. Ein bisschen
kurvig ist schon gut. Aber keine Bodybuilderinnen natürlich.
Und was ist charakterlich attraktiv?
Ein guter Sinn für Humor! Ich finde es sehr wichtig, dass man viel zusammen
lachen kann.
Wie halten Sie sich eigentlich fit?
Als ich jung war und gewachsen bin, habe ich viel Sport gemacht. Ich glaube, das
war entscheidend. Und meine Gene sind auch ganz gut.
Müssen sie wohl sein... Sie essen gern deutsche Schokolade habe ich gelesen.
Ja, ich liebe Milka Schokolade! Das einzige Problem ist, dass ich Kopfschmerzen
davon bekomme. Das ist bei meiner Mutter auch so. Die Gene mal wieder.
Gibt es noch etwas wonach Sie süchtig sind?
Crack und Frauen. (lacht). Nein, nein, Scherz. Ich bin von nichts abhängig.
Sie sind ständig von schönen Frauen umgeben. Wie widerstehen Sie den
Versuchungen?
Wie widerstehe ich den Versuchungen? Nun ja, das ist doch der ganze Sinn einer
Beziehung: Wenn ich mit jemanden zusammen bin, dann haben mich andere Frauen
nicht zu interessieren. Es geht darum, die Stärke zu haben, nicht zu verfallen.
Sie sind also mental ein starker Typ?
Ja, wenn es um das Thema geht, dann glaube ich schon. Wenn man mit einer Frau
zusammen ist, sollte man nur mit dieser Frau sein. Ich weiß zwar nicht, was in
der Zukunft sein wird, denn ich bin nicht perfekt, aber momentan ist das so.
Kommen wir zurück auf Ihre Musik zu sprechen. Auf Ihrer anstehenden Tour sind
Sie nur für ein Konzert in Deutschland, und zwar am 12. November in München.
Wieso nur ein Konzert?
Es ist ein zeitliches Problem, aber ich werde in der zweiten Runde nächstes Jahr
wieder in Deutschland sein, versprochen! Wir sind in ganz Europa unterwegs für
die erste Runde und ich muss bis 4. Dezember fertig sein, da ich da wieder nach
Amerika muss.
Wenn Sie auf Tour sind, sehen Sie ihre Freunde sicher weniger. Was bedeutet
Ihnen Freundschaft, Enrique?
Für mich ist Freundschaft unglaublich wichtig und entscheidend. Es ist das, was
mich ausgewogen hält, was mich auf dem Boden hält. Ich habe zwar nicht so viele
sehr gute Freunde, aber die, die ich habe, sind fantastisch. Ich hätte lieber
einen sehr guten Freund, anstatt fünf nicht so gute.
Und was sind Ihre Pläne für die Zukunft?
Ich will weiterhin viel arbeiten und hoffe, dass das Album und die Tour gut
laufen.
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